Die Otto-Willmann-Schule hat vom 26.5-28.5 eine erfolgreiche Projektwoche Demokratie durchgeführt, bei der die verschiedenen Jahrgangsstufen sich mit unterschiedlichen Themen und Aspekten der Demokratie auseinandersetzten. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Bereich zu erweitern und gleichzeitig Spaß und Freude an der Auseinandersetzung mit diesen wichtigen Themen zu haben.
Die erste Jahrgangsstufe begann die Woche mit der Bearbeitung des Buches „Wir alle“ von Daniela Kunkel, das sich mit den Themen Vielfalt und Inklusion beschäftigt. Im Anschluss daran nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop zur wertschätzenden Kommunikation teil, der von Mediator Herrn Hein geleitet wurde. Sie informierten sich auch über Kinderrechte und lernten, wie wichtig es ist, diese zu respektieren und zu schützen.
Die zweite Jahrgangsstufe arbeitete mit Bilderbüchern und Kamishibai, um die Themen Demokratie und Mitbestimmung zu erforschen. Sie lasen und vortrugen Geschichten wie „Im Dschungel wird gewählt“ und „Bestimmer sein! Wie Elvis die Demokratie erfand“. Die Schülerinnen und Schüler bastelten auch ihr eigenes Theater aus Schuhkartons und erzählten die Geschichten mit selbst gebastelten Stabpuppen nach. Eine Präsentation und Ausstellung in der Schule rundete die Aktivitäten ab. Darüber hinaus spielten die Schülerinnen und Schüler kooperative Spiele in der Turnhalle und diskutierten im Klassenrat über Ideen für das Schulleben und Verbesserungsvorschläge für den Unterricht.
Die dritte Jahrgangsstufe las das Bilderbuch „Im Dschungel wird gewählt“ und dachte sich selbst Kandidaten aus. Anschließend besprachen sie die Grundsätze der Demokratie in einem Legekreis. Ein Highlight der Woche war der Besuch beim Bürgermeister Herrn Haarmann, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihn zu privaten und beruflichen Themen interviewten.
Die vierte Jahrgangsstufe nahm an einem Planspiel teil, bei dem sie in die Rolle von Kommunalpolitikern und -politikerinnen schlüpften. Sie mussten sich mit dem Problem auseinandersetzen, ob eine Umgehungsstraße für das fiktive Dorf „Felddorf“ gebaut werden sollte oder ob es Alternativen gab. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten Lösungsvorschläge, die sowohl die Interessen der eigenen Partei berücksichtigten als auch möglichst viele Stimmen der anderen Ratsmitglieder einbrachten. Nach intensiven Gesprächen und Diskussionen fand eine Abstimmung statt, bei der eine Lösung demokratisch gefunden wurde.
Die Projektwoche Demokratie war ein großer Erfolg und zeigte, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler für die Themen Demokratie und Mitbestimmung interessieren und engagieren. Wir hoffen, dass diese Woche einen nachhaltigen Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler hinterlassen hat und sie in Zukunft aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaft teilnehmen werden.






